Herausgeberband „Enterprise Social Networks“ veröffentlicht

Heiß erwartet ist er nun endlich da, der Herausgeberband „Enterprise Social Networks: Erfolgsfaktoren für die Einführung und Nutzung – Grundlagen, Praxislösungen, Fallbeispiele“. Das eBook kann nun über Springer bezogen werden und die Softcover-Ausgabe ist auf Amazon erhältlich.

Der Herausgeberband adressiert das Thema Enterprise Social Networks (ESN) aus drei Perspektiven. Zunächst beleuchtet die Wissenschaft den aktuellen Forschungsstand und liefert Impulse für den erfolgreichen Einsatz von ESN. Anschließend werden der Fokus auf die Anwendung der Kommunikationsplattformen gerichtet und elevante Praxiskonzepte dargestellt. Schließlich zeigen Fallstudien aus bedeutenden ESN-Installationen wichtige Erfahrungen und Best Practices auf. Abgerundet wird der Herausgeberband durch eine Übersicht ausgewählter Anbieterunternehmen und deren ESN-Suiten.

Perspektive der Wissenschaft:

Der Herausgeberband startet mit einer Einführung in das Themengebiet der ESN. Alexander Rossmann und Gerald Stei erarbeiten den Stand der Forschung und analysieren, welcher Forschungsbedarf aus Sicht der Wissenschaft besteht. Auf Basis dieser Analyse stellen die Autoren eine Forschungsagenda auf.

Die Frage, welchen messbaren Nutzen der Einsatz von ESN in der Praxis hat, wird von Sebastian Sprenger beantwortet. In seinem Beitrag „Enterprise Collaboration Software – eine empirische Studie zum Einsatz von Kalloborationsplattformen“ untersucht er die wahrgenommene Effektivität bei der Aufgabenbewältigung unter Einsatz von Enterprise-2.0-Anwendungen.

Für ein professionelles Community Management plädieren David Wagner, Jan-Mathis Schnurr, Susanne Enke und Ben Ellermann. Sie zeigen die wachsende Bedeutung des Community Managements auf und nennen Implikationen für die betriebliche Praxis.

ESN brauchen Steuerung um erfolgreich zu sein! Diese These belegen Alexander Rossmann, Gerald Stei und Winfried Ebner in Ihrem Beitrag „Governancemodelle für Enterprise Social Networks“. Die Autoren beschreiben potentielle Governance Modelle und beleuchten die Rollen und Aufgaben, die dafür benötigt werden.

Einen Blick auf die Zukunft von ESN richten Daniel Hein und Philipp Rauschnabel. Sie betrachten den Einsatz von Augmented Reality Datenbrillen beim Betrieb von ESN. Dabei zeigen sie die Voraussetzungen für deren Nutzung auf und liefern Richtlinien für deren Implementierung in der Unternehmenspraxis.

Praxiskonzepte:

Der zweite Teil des Herausgeberbandes startet mit dem Beitrag von Martina Göhring und Joachim Niemeier, der erfolgreiche Praktiken bei der Einführung von ESN darstellt und Erfolgstreiber, Strategien und Ziele beleuchtet. Außerdem skizzieren die Autoren Maßnahmen für ein erfolgreiches Change Management.

Datensicherheit in ESN steht im Mittelpunkt des Beitrages von Katrin Beuthner. Sie beschreibt anschaulich, welche Bedrohungsszenarien beim Einsatz von ESN auftauchen und mit welchen Instrumenten und Techniken diese abgewehrt werden können. Ein Konzept für Datensicherheit und Datenschutz in ESN bildet den runden Abschluss des Kapitels.

Carsten Ulbricht lenkt den Fokus der Leser auf die zu berücksichtigenden rechtlichen Implikation bei der Konzeption und dem Betrieb von ESN. Er nennt rechtliche Regelungen und skizziert Herausforderungen bei der Einführung von ESN. Dabei werden sowohl Datenschutz, Urheberrecht, Arbeitsrecht wie auch Risikomanagement adressiert.

Wie der ökonomische Nutzen von ESN bestimmt werden kann, zeigen Volker Steinhübel und Sebastian Reek. Sie beschreiben den ganzheitlichen Betrachtungsansatz „Return On Digital (RoD)“, mit dem die strategische und operative Wirkung des Wissenskapitals auf die Performance des Unternehmens analysiert werden kann.

Anschließend illustriert Markus Besch die Faktoren, die bei der Einführung von ESN im Mittelstand zu berücksichtigen sind. Er nennt Anforderungen an die ESN, beschreibt die Potenziale des Einsatzes und skizziert erfolgskritische Schritte der Einführung.

Welche Auswirkungen die Nutzung von ESN auf die Geschäftsmodelle und interne Prozesse hat, betrachtet Peter Schütt. Seine Analyse zeigt, dass Netzwerkstrukturen und Projektarbeit in Unternehmen immer wichtiger werden und auch das Führungsmodell Veränderungen unterliegen wird.

Fallstudien:

Christina Schlichting beginnt diesen Teil des Herausgeberbandes mit dem Kapitel „Einführung einer internen sozialen Kollaborationsplattform bei Volkswagen“, in dem sie die zentralen Erfolgfaktoren bei der Einführung von Group Connect bei der Volkswagen AG nennt und relevante Anwendungsfälle beschreibt.

In einer Fallstudie des Unternehmens Telekom AG skizzieren Winfried Ebner, Keltoum Strunck-Zair und Romina Seidel die TSN-Guide-Initiative. Im Zuge dessen wird das Programm „Telekom Social Media Business“ vorgestellt und der Weg zum „Anders Arbeiten“ beschrieben.

Wie ein Relaunch eines ESN erfolgreich gestaltet wird, kann am Beispiel der Bayer AG beobachtet werden. Thomas Helfrich und Gerald Stei stellen „Lessons Learnt beim Relaunch von [email protected]“ dar und zeigen, wie eine effektive Kommunikationskampagne zu Aufmerksamkeit und steigenden Nutzerzahlen führen kann.

Welchen Beitrag Enterprise Social Networks als Keimzelle agiler Unternehmen leisten kann, beleuchtet Rüdiger Schönbohm. Er beschreibt die zentralen Schritte auf dem Weg zum vernetzten Unternehmen und beleuchtet die Auswirkungen auf Strategie, Geschäftsprozesse, IT, Führungs- und Mitarbeiterentwicklung, sowie Kultur.

Unternehmensprofile und ausgewählte ESN-Lösungen:

In diesem finalen Teil des Buches beschreibt Markus Besch ausgewählte Unternehmen, die ESN-Lösungen anbieten, im Detail. Zudem werden deren ESN-Suites anhand eines ausführlichen Fragebogens detailliert dargestellt.

Wir wünschen unseren Lesern viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns auf Rückmeldungen!

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